Desinfektionsmittel für HTW Berlin

In den kommenden Wochen plant die HTW Berlin den schrittweisen Übergang vom Präsenznot- in den Minimalbetrieb. Das erforderliche Hygienekonzept sieht vor, dass ausreichend Händedesinfektionsmittel zur Verfügung steht. Wegen der gestiegenen Nachfrage sind aber nicht nur die Kosten dafür gestiegen. Auch die Lieferzeiten sind inzwischen eher Wartezeiten.

Um künftig Engpässe zu vermeiden und den Eigenbedarf decken zu können, behilft sich die HTW Berlin selbst. Die Verfahrenstechniker am Fachbereich 2 stellen das Handdesinfektionsmittel her. „Die technischen Möglichkeiten und das Know-how sind vorhanden,“ so Prof. Dr. Anja Drews, Laborleiterin im Studiengang Life Science Engineering. Zusammen mit Tobias Fries, Laboringenieur für Verfahrenstechnik, produzierte sie zu Ende April die erste Charge.  

Das Vorgehen orientiert sich dabei an Verordnungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), woher auch das Rezept zur Herstellung des Desinfektionsmittels stammt. Es besteht im Wesentlichen aus Ethanol, Wasserstoffperoxid, Glycerol und gereinigtem Wasser.